Aufbruch aus Sorano, ehrfürchtig durchschreiten wir die schmalen Gassen, eine frische Brise steigt vom engen Talboden herauf.
Auf der anderen Flussseite steigen wir durch enge Steige, bemooste Tuffwände von mehreren Metern Höhe begrenzen lange bzw. immer wieder am heutigen Tage den Weg.



Immer wieder treffen wir einzelne, historische Wohnhöhlen an.



Bei der Nutzung dieser, obigen Höhle waren wir sehr unterschiedlicher Meinung. Meine Vermutung war, ein Geißler hat sich die Höhle hergerichtet, Martin war von einer frühzeitlichen Videothek überzeugt. Eine Schautafel später klärte uns über die tatsächliche Nutzung auf: sie diente als Urnengrabanlage.
Mit dem nachfolgenden Bild wird anschaulich gezeigt, wie Baumwurzeln das Tuffgestein spalten können. Siehe Pfahlwurzel in der Bildmitte. Felsbrocken umliegend.

Weil das Frühstück nicht allzu ergiebig war, machen wir eine ausführliche Mittagspause in Sovano. (Nicht zu verwechseln mit Sorano!)


Das Restaurant am besten Platz versorgt uns auch bestens. Mit schwerem Magen nehmen wir die letzten 7 km nach Pitigliano in Angriff.

Das Ortsschild weist darauf hin, dass die Stadt zu den schönsten Städten Italiens gehört!
Zuerst fängt alles ja wie üblich an...

Unser Quartier ist über dem Abgrund errichtet, die Betten stehen alle auf der sicheren, der Straße zugewandten Seite... 😧

Meine blaue Jacke in der Bildmitte, welche zum Trocknen aufgehängt ist, markiert unsere Wohnung.
Von unserem Quartier zeigt sich auch die Mächtigkeit und Schönheit Pitiglianos:



Wir besuchen auch noch eine Keramikausstellung. Die Etrusker wirken noch bis zur Gegenwartskunst nach.

Nur noch drei Tagesetappen bis Orbetello.
Tageskilometer: 18,9
Gesamtkilometer: 349,5
Durchschnittliche km/Tag: 21,8