Bald am Morgen springe ich auf und gehe in den See schwimmen. Sehr frisch, es tut gut. Gemütliches Frühstück gefolgt von einem Chill-Kaffee im Strandrestaurant.
Wir setzen unsere Querung nördlich der Pyrenäen fort bis nach Foix, von dort stechen wir Richtung Süden nach Andorra hinauf. Foix ist für Andorra sehr wichtig, weil vom Grafen dieser Stadt über Jahrhunderte im Bunde mit dem Bischof des katalanischen Urgell gemeinsam, die Geschicke von Andorra geleitet wurden. Daher sei auch die prächtige Burg von alten Grafen hier gezeigt:

Gleich nach der Grenze werden wir von einem riesigen Hotel und Geschäftedorf mit einem alles überragendem Parkhaus. Brrrr. Für nicht unschlampige 14 EUR Maut queren wir die höchste Passstraße im Androrra im darunterliegenden Tunnel. Als Resümee zum Gelände kann ich jetzt schon vorziehen: es geht ständig rauf und runter, keine größeren gerade Flecken, außer sie sind durch Menschenhand planiert. Was aber nicht zu wenig vorhanden ist, sind die Hotels. Diese sind omnipräsent und ragen an den unmöglichsten Orten empor. Jetzt ist offensichtlich keine Saison, weil fast alle geschlossen sind.

Da ich zwei Halbtagestouren mit Südexposition ausgespäht habe, fahren wir zu deren Einstiege, um schon heute die präferierte Tour für morgen festzulegen. Ein gefundener Parkplatz für unser Riesenwohnmobil bestimmt letztlich das Restaurant, in dem wir Abendessen. Die Parkplatzfügung war eine gute!
Nach dem Abendmahl steuern wir in tiefster Finsternis den Parkplatz am Ausgangspunkt der ausgewählten Tour an. Die Finsternis beschert uns einen ungewohnten Blick in den prächtigen Sternenhimmel.