Zum Frühstück parken wir uns neben einer Boulangerie ein. Yummy. Wir fahren nochmals nach Arles, Marcela sieht sich die Stadt an. Ich schlendere durch die Elysischen Felder am Rande der Stadt. Hier sind die Helden der Römer entlang der Straße nach Rom rechts und links in mehreren Reihen von Steinsarkophargen zu ihrer letzten Ruhe gebettet worden.


Wie lange dieser Heldenfriedhof war, lässt sich heute nicht mehr sagen, viele der Steinwannen haben eine Nachnutzung als Nutztier Wassertrog, Pferdetränke oder Hauswasserspeicher bekommen. Die gegenständliche Ehrenreihe endet aber bei einem kleinen aber umso massiveren Sakralbau aus der Römerzeit, nachgenutzt als Kirche und nun nur noch zur Hälfte vorhanden.


Sehr wahrscheinlich wurde sie als Baumaterialquelle abgebaut.
Wir setzen weiter zum römischen Aquädukt, Pont du Gard, unweit von Arles. Nach kurzen Wegen liegt der 3-stöckige Prachtbau vor uns.



Auch hier haben die Römer mit dem mächtigsten Brückenbauwerk in Frankreich gezeigt, was sie können. Mit zumeist nur 24 cm Gefälle auf 1 km, der Gesamthöhenunterschied auf 50 km beträgt nur geringe 17 Meter! Noch heute rätseln die Wissenschafter, wie dies mit damaligen Mitteln ausgemessen werden konnte.
Die Gard hat eine sehr angenehme Wassertemperatur und so suchen wir einen Übernachtungsplatz an dessen Ufer. Unser App hilft uns verlässlich dabei. Gemütlich geht der Tag neben dem Rauschen der Gard zu Ende.