Die erste Nacht am Stellplatz war sehr geruhsam, daher sehr späte Tagwache. Die Kabine ist voll aufgeladen, wir sind ganz gechillt. Erst gegen Mittag kommen wir zur Fähre nach Cap Ferret. Erst um 14h ist ein Platz frei, so gönnen wir uns einen kleinen kulinarisch feinen Lunch. Auch die Austern wollen einmal probiert werden, schließlich sind wir von Austernfarmen umgeben. Die halbständige Überfahrt ist ruhig, in Cap Ferret mieten wir uns gleich Räder um das Umfeld leichter zu erkunden.

Der Weg führt uns gleich mal zum Landmark, dem Leuchtturm. Nur 275 Stufen und man ist oben und kann den Rundumblick genießen.

Die Düne von Pilat liegt mächtig gegenüber. Auch sehen wir eine Bunkeranlage der deutschen Wehrmacht aus dem 2. Weltkrieg, ein Relikt aus dem Atlantikwall. Ein zweiter Bunker ist gleich beim Leuchtturm. Wir radeln bis zur Spitze der Landzunge wo wir rumschlendern, ehe wir wieder zum Ausgangspunkt zurück radeln. Auf der Rückfahrt nach Arcachon glänzt silbrig das Meer in der Frühabendsonne.

Wir verörtern uns zum Eingangsbereich des ornithologischen Parks, hier gibt es viele Abstellmöglichkeiten, diese bescheiden uns eine ruhige Nacht.