Ruhige Morgenstimmung, unsere Mägen erinnern sich noch freudig an das gestrige Dinner. Frühstück daheim. Vom Abendrestaurant haben wir noch zwei Schüsseln Dessert mitgenommen, weil wir beim Zahlen listig verführt wurden, so wie die kleinen Kinder an der Supermarktkassa. Also wirkt das lukulische Abendessen auch auf diese Weise noch nach.
Ich starte zu einer Kirchentour, Martin steht mehr im Leben, er besorgt Proviant für die Tagesetappe. Beide Kirchen im Zentrum Todis sind noch verschlossen, so genieße ich einen Cappuccino an der ersten Kaffeehausadresse am Platz.

Los geht's! Der Weg führt und diesmal erfreulich viel durch den Wald, endlich! Für die Mittagsrast bietet sich ein kleines Tschecherl in einem Mittelalterdorf an. Was will man mehr. Es sei explizit darauf hingewiesen, dass der Weg bisher, wenn es zu Anhäufungen von Häusern kam, ausschließlich schön restaurierte mittelalterliche Strukturen durchzog. Neubausiedlungen ausserhalb gab es bisher nicht. Ich denke, die Landflucht einerseits und die Revitalisierung dieser Strukturen ist hier ein Dauerthema.

Nach der Mittagsrast begleitet uns ein offenbar verwirrter Hund zumindest 4 km. Erst einer entgegenkommenden Wanderergruppe können wir den Schnuffi übergeben.
Waldweg bis zum Zielort - Civetella del Lago, überflüssig zu erwähnen, das nächste schmucke Mittelalterdorf. Diesmal mit Aussicht auf einen Stausee.


Diese Aussicht wird beim späteren Restaurauntbesuch mit 0 € auf dem Rechnungsbeleg aufscheinen.
Unser Quartier ist ein tolles Apartment, mitten drinnen.
Die Beine sind angenehm schwer.
Tageskilometer: 19,8 (isipisi)
Gesamtkilometer: 248,7
Durchschnittliche km/Tag: 22,6