Nach gemütlichem Frühstück großer Aufbruch zum Wohnmobilvermieter. Abermals können wir uns mit Öffis bis fast vor das Einfahrtstor annähern. Da es bis zur Wo-Mo-Ausgabe noch fast 2h dauert, verbringen wir die Zeit in einer Bäckerei mit herrlichen Produkten. Dann übernehmen wir das riesige Teil 741x232x290cm (LxBxH) entspricht also knapp 48 m³, den für uns unnützen Radaufhänger noch hinten drauf nicht mitgerechnet! Zur Maximierung unseres Risikos, haben ein Teil mit nur 900km bekommen, also neu, kein einziger Kratzer, nichts, alles wartet auf die ersten Fremdberührungen. Meine Versicherung ist maximal, soll heißen der Selbstbehalt ist auf 1.800 EUR festgelegt, weniger geht nicht… Ich nehme die Herausforderung an. Bleibt uns auch nicht viel anderes übrig.

Routiniert und ohne Probleme fahren wir mit dem dieselschluckenden automatik-geschaltenen Reihenhaus schon mal die halbe Strecke (350km) bis nach Bordeaux und parken uns zur abendlichen Stunde bei einem Carefour ein, bei dem wir auch gleich unsere Grundausstattung einkaufen. Mit einem tiefroten Tröpferl der Rebe/Region bzw. mit Rufnahmen „Bergerac“ begleitet mit einem Bio-Camembert beschließe ich den Abend.