Eine ruhige Nacht wurde alsbald von den -Gemeindegärtnern mit Heckenschneiden beendet. Frühstück im Wohnmobil und Aufbruch nach Bordeaux. Wir folgen den Empfehlungen unserer Park4Night-App und stellen unser Ungetüm am Ikea-Parkplatz ab, dieser hat auch Straßenbahnanschluss ins Zentrum. Wir tingeln hinein und erkunden bei eher schlechtem Wetter das sehenswerte Zentrum, welches sich am linken Garonne-Ufer darbietet.

Platz der Republik, Börse, Grandhotel, Rathaus Kathedrale, alles sehr fußläufig. Da der Nachmittag nach einer Kaffeepause noch lange ist, besuchen wir die „Cité de Vin“.

Der futuristische, in die Höhe strebende Bau beherbergt ein großes Weinmuseum, welches das Thema Wein weltumspannend und zeitlich seit seinen Ursprüngen vor rund 6.000 Jahren in Georgien darbringt. Irgendwann ist unsereiner aber davon gesättigt und so streben wir zur Verkostung in die Rooftopbar dieses Gesamtkunstwerkes. Die Weinproben sind besser als das Wetter, was aber keine große Leistung ist. Sie schmecken wirklich.

Da unser Bedarf an Stadtflair gedeckt ist, entscheiden wir uns, die 50 km zur Atlantikküste noch dranzuhängen. Und brechen wir nach Arcachon auf, wo wir uns wieder bei einem Shoppingcenter vor der Stadt zur Nachtruhe einfinden.

Und wieder eine Superlative der Franzosen - die höchste Hebebrücke der Welt über die Garonne.